ist eine Kreuzung zwischen Wildschwein
und der vom Aussterben bedrohten Rasse „Angler-Sattelschwein“.
Das Fleisch ist kurzfaserig, besonders
aromatisch und ausgesprochen zart.
Die Tiere werden nach
Bioland-Richtlinien aufgezogen, d.h. im Freiland gehalten und mit hofeigenem
Futter versorgt.
Gut Hirschaue, Werkstraße 4, 15848
Birkholz
Im brandenburgischen Oder-Spree-Kreis
liegt der kleine Ort Birkholz mit seinem Wildgatter, das mit 100 ha Fläche und
mehr als 1000 Damtieren, Rothirschen und Wildschweinen nach den Richtlinien des
ökologischen Landbaus bewirtschaftet wird und einzigartig in Europa ist. 1992
begannen die Bauarbeiten für die 100 ha Gehegefläche in Birkholz. Hier wurden
13 km Zäune gestellt, 14.500 Bäume und Sträucher gepflanzt, Benjeshecken
angelegt und Wirtschaftsgebäude errichtet. 1993 zogen die ersten 250 Damtiere
aus Gehegen in Bayern, NRW und dem Müritz-Seengebiet in dieses großzügig
gestaltete Gatter. Aus dieser Anfangspopulation entwickelte sich ein Bestand
von 500 weiblichen Tieren, 30 Zuchthirschen und ca. 400 Kälbern. 1997 wurde der
Hofladen des Gutes Hirschaue mit angeschlossener Fleischerei eingeweiht, in dem
neben Wildwurstspezialitäten alles angeboten wird, was zu einem guten Wildbraten
gehört, angefangen bei den Edelfleischteilen von Dam-, Reh-, Rot- und
Schwarzwild über das entsprechende Wildgewürz bis zum passenden Rotwein.
Die pflanzenbauliche Umsetzung der
Richtlinien des ökologischen Landbaus auf den großen Flächen in den neuen Bundesländern
stellte für Hartmut Staar eine Herausforderung dar, die sein Sohn Michael
annahm.
Heute bewirtschaftet der junge
Diplomlandwirt zusammen mit einem Angestellten und einem Lehrling über 400 ha
Ackerland nach Bioland-Richtlinien. Eine ausgeklügelte mehrjährige Fruchtfolge
sowie der Verzicht auf synthetische Stickstoffdünger und chemische
Pflanzenschutzmittel garantieren eine gesunde Ernte. 1997 wurde der Hofladen
des Gutes Hirschaue mit angeschlossener Fleischerei eingeweiht, in dem neben
Wildwurstspezialitäten alles angeboten wird, was zu einem guten Wildbraten
gehört, angefangen bei den Edelfleischteilen von Dam-, Reh-, Rot- und
Schwarzwild über das entsprechende Wildgewürz bis zum passenden Rotwein.
Ein 3,5 km langer Rundweg um die Gehege mit drei Aussichtsplattformen zum Verweilen und Beobachten lädt Spaziergänger auf eine kleine Wanderung ein. Hier kann man sich an mehreren Schautafeln über das Gatterwild und die Flora und Fauna der Umgebung informieren. Ein gut ausgebauter Radwanderweg vom Schlaubetal zum Scharmützelsee führt direkt am Gehege vorbei